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Credit: ESA

Köln, 31. Januar 2022 – Im Rahmen seiner Mission Cosmic Kiss hat der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer das Experiment Bioprint FirstAid auf der Internationalen Raumstation ISS durchgeführt. Langfristiges Ziel dabei sei es, Hautwunden mit Biotinte aus einem 3D-Drucker wie mit einem Heftpflaster abzudecken, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Montag in Köln mit. Die neue Technologie solle helfen, die Wundversorgung auf Weltraummissionen, aber auch in der täglichen medizinischen Anwendung auf der Erde deutlich zu verbessern.

Der Bioprinter kann mechanisch betrieben werden und besteht aus einem Handgriff, einem Druckkopf, Führungsrädern und zwei Kartuschen für die Biotinte, mit der die pflasterartige Wundabdeckung hergestellt wird, wurde betont. Während des Experiments auf der ISS sei diese Tinte zunächst auf eine Folie auf dem Bein von Maurer aufgetragen worden. Dabei seien zwei unterschiedlich zusammengesetzte Biotinten sowie zwei verschiedene Druckköpfe zur Anwendung gekommen. Bei dem Technologie-Experiment würden im ersten Schritt noch keine echten menschlichen Zellen, sondern fluoreszierende Mikropartikel eingesetzt.
(c) Gerhard Kowalski