
Paris/Moskau, 12. Oktober 2018 — Der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Johann-Dietrich Wörner, hat der russischen Raumfahrtagentur GK Roskosmos allseitige Hilfe bei der Ermittlung der Ursachen für den Fehlstart des Raumschiffes Sojus MS-10 angeboten. Das gelte auch für die taktische Planung des ISS-Programms und der möglichen Folgen für die ISS-Besatzung, zu der auch der deutsche ESA-Astronaut und ISS-Kommandant Alexander Gerst gehöre, schreibt Wörner in einem Brief an Agentur-Chef Dmitri Rogosin.
Wörner betonte, die sichere Landung der Mannschaft des Havaristen bestätige die außergewöhnliche Zuverlässigkeit des Sojus-Transportsystems und seine grundlegende Bedeutung für die gesamte Partnerschaft im ISS-Programm. Er sei absolut überzeugt, dass der Grund für den Fehlstart gefunden werde und die GK Roskosmos die Starts der Sojus– und Progress-Raumschiffe zur ISS bei maximaler Sicherheit wieder aufnehmen werde.
© Gerhard Kowalski